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Entwickler/in-Profil

Fast 41 Prozent (2020: 40 Prozent) der Teilnehmenden identifizieren sich als Fullstack-Developer. Am Backend arbeiten 17 Prozent (2020: 17 Prozent), während Frontend-Entwickler etwa 6 Prozent ausmachen. Gesunken ist der Anteil Mobile Developer auf etwas über 2.6 Prozent (2020: 4 Prozent). Desktop oder Enterprise Application Developer sanken ebenfalls auf etwa 2.3 Prozent (2020: 6 Prozent). Trotz grosser Auswahl konnte sich die nächstgrösste Gruppe nicht verorten – sie sind “anders”. 

Ebenfalls interessant: 45 Personen, also etwa 6 Prozent (2020: 4 Prozent), gehören dem C-Level an – scheinen also codendes oder ehemals codendes Führungspersonal zu sein.

Thema Open Source: Etwa 11 Prozent (2020: 10 Prozent) tragen regelmässig zu Open Source-Projekten bei, 38 Prozent gelegentlich, 9.5 haben es aufgegeben und 42 Prozent haben bisher keine Zeit dafür gefunden.

Somit trägt oder trug ein großer Teil der Coder (48 Prozent) zur Entwicklung von Open Source-Software bei – genau den Technologien also, welche die meisten Innovationen überhaupt erst möglich machen. Andererseits haben 42 Prozent nie zu Open Source beigetragen, was sehr traurig ist, da wir heute praktisch alles in irgendeiner Form auch OpenSource zu verdanken haben.

63 Prozent (2020: 65 Prozent) der Teilnehmenden coden in ihrer Freizeit. Bei den Teilnehmern mit Kindern ist diese Zahl verständlicherweise ein wenig tiefer. Wo sonst gibt es eine Berufsgruppe die Ihre Berufstätigkeit mit Freude in der “freien” Zeit nachgeht.  Vielleicht ist ja bei diesen Software-Entwicklern die Work-Life-Balance weniger ein Thema, da für sie “Work” bereits “Life” ist.

Man codet schon lange: nur 22 Prozent (2020: 26 Prozent) tun dies seit weniger als 10 Jahren – über 48 Prozent (2020: 40 Prozent) bereits seit mehr als 18 Jahren.

Im Vergleich zur Vorfrage geht es hier rein um das berufliche coden. Das Muster ist ähnlich. Jedoch wird klar, dass viele der Teilnehmenden privat schon länger als beruflich Software entwickeln. 

Etwa 12 Prozent (2020: 12 Prozent) der Teilnehmenden studieren zurzeit oder befinden sich in einer formellen Weiterbildung – davon 8 Prozent für einen Abschluss wie Bachelor oder Master und 4 Prozent für Diplome wie CAS, MAS, DAS, COS.

Ausbildung: 37 Prozent haben einen Bachelor (2020: 37 Prozent), 36 Prozent einen Master (2020: 38 Prozent) und etwas mehr als 3 Prozent einen Doktor. Dabei ist die Mehrheit der Master universitärer Natur, während bei den Bachelors das Fachhochschulstudium dominiert.

Die Teilnehmenden bilden sich fleissig weiter und zwar auf mehr als nur eine Art. Die 635 Teilnehmer dieser Frage haben 1706 verschiedene Trainings besucht. Also fast drei pro Person. Absolut führend sind dabei Online-Trainings. Kein Wunder, sucht man auf Udemy, LinkedIn Learning oder auch Youtube nach oft gesehenen Video-Trainings, handelt es sich fast ausschliesslich um Softwareentwicklungs-Kurse.

Wenn es um Kurse geht, favorisieren rund 25 Prozent (2020: 15 Prozent) öffentliche Veranstaltungen, 30 Prozent (2020: 40 Prozent) bevorzugen lieber einen Inhouse-Trainer und dem Rest ist es egal. Damit steigt der Anteil derer, die lieber Inhouse-Trainings möchten erneut um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese starke Verschiebung könnte wiederum Corona geschuldet sein.

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