Warum gute Software jetzt zum Standortvorteil wird

Dienstag 07.07.2026

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA), NIS2, DORA und dem AI Act verändern sich die Anforderungen an die Softwareentwicklung grundlegend. Was für viele Unternehmen zunächst nach Regulierung und Compliance klingt, ist aus unserer Sicht vor allem eine Chance: Gute Engineering-Praktiken werden künftig noch stärker zum Wettbewerbsfaktor.

Qualität wird sichtbar

Die neuen Regelwerke schaffen einen gemeinsamen Massstab, an dem sich Softwarequalität transparenter beurteilen lässt. Für viele Schweizer Softwareunternehmen knüpfen diese Anforderungen an Prinzipien an, die seit Jahren zum professionellen Software Engineering gehören.

Wir erleben in unseren Projekten, dass Security by Design, langfristige Wartbarkeit und klare Architekturentscheidungen heute die Grundlage für robuste, vertrauenswürdige und nachhaltige Software bilden. Die neue Regulatorik macht diese Qualität sichtbarer – und damit auch vergleichbarer.

Genau darin liegt eine Chance für Schweizer Softwareunternehmen: Wer Qualität nicht nur verspricht, sondern nachweisen kann, wird im Wettbewerb an Stärke gewinnen.

Digitale Souveränität beginnt bei guter Software

Für uns gehören Regulatorik und digitale Souveränität unmittelbar zusammen. Beide verfolgen letztlich dasselbe Ziel: Unternehmen sollen die Kontrolle über ihre Software, ihre Daten und ihre digitalen Lieferketten behalten.

Transparente Entwicklungsprozesse, nachvollziehbare Architekturentscheidungen und offene Standards schaffen nicht nur die Grundlage für Compliance. Sie stärken gleichzeitig die Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern und erhöhen die langfristige Handlungsfähigkeit von Unternehmen.

Gerade für die Schweiz als innovationsstarken und unabhängigen Wirtschaftsstandort ist diese Verbindung zentral. Swissness bedeutet im digitalen Kontext nicht nur Herkunft, sondern auch Verlässlichkeit, Qualität und Vertrauen.

Fazit: Schweizer Softwarequalität gewinnt an Bedeutung

DORA gilt bereits, die Hauptpflichten des CRA greifen Ende 2027, der AI Act wird schrittweise eingeführt. Unternehmen, die ihre Engineering-Praktiken heute weiterentwickeln, schaffen damit frühzeitig die Grundlage für regulatorische Anforderungen.

Aus unserer Sicht stärkt diese Entwicklung den Softwarestandort Schweiz nachhaltig. Unternehmen suchen zunehmend Partner, die regulatorische Anforderungen verstehen und gleichzeitig hochwertige Software entwickeln können. Genau hier sehen wir eine Stärke vieler Schweizer Softwareunternehmen – und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil im internationalen Wettbewerb.

Weiterführende Informationen

Der vollständige, ausführlichere Originalbeitrag ist auf der Website der Karakun AG verfügbar: https://karakun.com/regulatorik-als-chance/

 

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