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Vom Prompt zum Peer-Programmer: Wie wir Teams an agentische Softwareentwicklung heranführt

mercredi 23.09.2026

KI-gestützte Coding-Assistenten haben sich in kurzer Zeit von reinen Autovervollständigungs-Tools zu Systemen entwickelt, die eigenständig Code anpassen, testen, bauen und ausführen. Dieser Schritt - vom Prompting einzelner Codezeilen hin zu "agentischen" Workflows, in denen KI als aktiver Peer-Programmer im Entwicklungsprozess mitarbeitet - stellt Teams vor neue Fragen: Welche Rollen übernimmt die KI sinnvollerweise, wie behält man Kontrolle über Codequalität und Architektur, und wie baut man dieses Wissen im Team überhaupt auf?

Letsboot beschäftigt sich seit längerem mit genau diesem Übergang und hat sein Kursportfolio entsprechend ausgebaut.

Ein breites Portfolio für unterschiedliche Rollen

Das Angebot im Bereich "AI, ML & Agentic Engineering" ist mittlerweile in zwei Schwerpunkte gegliedert. Der erste, "Let it Build", richtet sich an Personen, die selbst mit agentischen Tools entwickeln: von der Grundlagenschulung "Agentic (AI-Assisted) Software Engineering" über eine Advanced-Stufe für erfahrene Teams bis zu spezialisierten Formaten für Plattform- und DevSecOps-Engineering, System-Engineering, Embedded-Entwicklung oder Softwarearchitektur. Ergänzt wird dies durch werkzeugspezifische Kurse, etwa zu Claude Code oder GitHub Copilot im Unternehmenskontext, sowie durch den End-to-End-Workshop "Agentic Builder", in dem ein SaaS-Produkt von Grund auf entsteht.

Der zweite Schwerpunkt, "Build It", widmet sich dem Bau und Betrieb KI-basierter Systeme selbst: Themen wie Building Agentic Systems, MCP für Enterprise-AI-Integration, Plattform Engineering für AI-Applikationen, das Betreiben von AI-Workloads auf Kubernetes oder der Betrieb selbstgehosteter LLMs richten sich an Plattform-Teams und KI-Entwicklerinnen und -Entwickler. Der Workshop "AI Werkstatt für Management in Tech" vermittelt zudem, ohne Programmieranspruch, ein praktisches Verständnis dafür, wie agentische Systeme funktionieren und wo sie im Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden können.

Ein Baustein für die KI-Kompetenzpflicht

Der Ausbau des Kursportfolios trifft auf einen regulatorischen Hintergrund, der auch für Schweizer Unternehmen mit EU-Bezug relevant ist: Der EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen seit Februar 2025 in Art. 4 dazu, für ausreichende KI-Kompetenz im eigenen Personal zu sorgen. Strukturierte Schulungen zu agentischen Werkzeugen - inklusive Onboarding, dokumentiertem Kursinhalt und begleitender Lernumgebung - liefern Unternehmen dabei einen nachvollziehbaren Baustein für diesen Nachweis, auch wenn sie die Pflicht als Ganzes nicht allein abdecken.

Onboarding: Vorbereitung vor dem ersten Kurstag

Ein wiederkehrendes Element über die Kurse hinweg ist ein strukturierter Onboarding-Prozess. Vor Kursbeginn erhalten Teilnehmende einen Fragebogen zu Erfahrungsstand und konkreten Interessen, anhand dessen der Kursinhalt und die Übungen justiert werden. Für die praktische Arbeit stellt Letsboot eine vorkonfigurierte Entwicklungsumgebung samt Installationsanleitung bereit, während des Kurses werden die nötigen KI-API-Zugänge zur Verfügung gestellt.

Nach Kursende behalten Teilnehmende Zugriff auf die sogenannte Letsboot Labmachine, eine Lernumgebung, in der agentische Arbeitsweisen eigenständig weiter vertieft werden können. Damit endet die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht am letzten Kurstag, sondern wird über eine bestehende Infrastruktur weitergeführt.

Letsboot bietet Kurse und Trainings in den Bereichen Software- und System-Engineering an, mit Schwerpunkten unter anderem in Agentic Engineering, Backend-, Frontend- und DevOps-Themen sowie Security. Kurse finden öffentlich in Zürich und Basel gemäss Kurstermine sowie als Inhouse-Schulung statt. Mehr dazu unter www.letsboot.ch.

Plus d'informations sur felixideas GmbH - letsboot.ch